Starte mit Karten, die emotionale Orte markieren: Lieblingsbänke, laute Ecken, sichere Wege, Treffpunkte. Kombiniere das mit Hörspaziergängen, bei denen Stimmen Erinnerungen festhalten. So entstehen Muster für Wegeführungen, Akustiklösungen und Zonen, die nicht theoretisch, sondern konkret empfundenen Bedürfnissen folgen.
Erzählungen, Fotos, Skizzen und Fundstücke brauchen kuratorische Sorgfalt. Ein kleiner Kreis aus Anwohnenden, Gestalterinnen und Jugendlichen wählt aus, prüft Rechte, benennt Quellen und übersetzt Inhalte in räumliche Gesten. Dadurch bleiben Beiträge respektvoll, zugänglich, interkulturell lesbar und später für Wartung tatsächlich brauchbar.